Ein nett verpackter Geldsegen: Die Gutschriften

Publisher müssen vergütet werden. Das ist ein unausgesprochenes, ethisches Grundprinzip im Affiliate Marketing. Darüber hinaus würde auch vermutlich kaum einer seine virtuellen Werbeflächen aus reiner Nächstenliebe und Spaß an der Freude mit Werbung für Leute, die er eigentlich gar nicht kennt, zukleistern. Der Obolus muss geleistet werden.Wie in älteren Beiträgen bereits angerissen, unterstützt PAREBA ein Vergütungssystem auf Gutschriftenbasis. Logischerweise ist der Publisher mit dem Erhalt der verdienten Gutschrift nicht ausgezahlt, weil diese lediglich dazu beiträgt, den Bezahlungsprozess für ihn sowie den Advertiser selbst transparenter und organisierter zu gestalten. Die letztendliche Überweisung des echten Geldes erfolgt separat. Wir haben ja schließlich nur eine Softwarelösung zusammengebastelt und keine Geldmaschine. Als kleine Entschädigung dafür haben wir im Gegenzug allerlei Optionen bei der Gutschriftsgestaltung eingebaut – einige unumgänglich, andere ein Stück weit Spielerei.

Zu den wesentlichen Einstellungen, um die der Betreiber nicht herumkommt, zählt die Wahl der Systemwährung. Da wir den Vertrieb von PAREBA über deutsche Staatsgrenzen hinaus anstreben, weshalb wir derzeit fleißig an Übersetzungen in diverse andere Sprachen herumwerkeln, ist es nur logisch, nicht allein den allgegenwärtigen Euro als Auswahlmöglichkeit anzubieten, sondern fast alle anderen auf der Welt gebräuchlichen Währungen. Wir denken groß. Erst nehmen wir uns den europäischen Markt vor, dann geht’s interkontinental so richtig ab. Zusätzlich zur Währung lässt sich auch der jeweilige Steuersatz frei definieren, denn dieser variiert von Land zu Land. Zum Teil ja sogar so extrem, dass sich so mancher ein nettes, kleines, legalitätsfernes Konto in Luxemburg oder auf den Cayman Islands eingerichtet hat.

Die Gutschrift selbst kann natürlich auch modifiziert werden. Wie aus der Info über die Buchhaltung bekannt, muss eine Auszahlungsgrenze für das vom Publisher generierte Guthaben gesetzt werden. Macht Sinn, der Advertiser soll schließlich nicht jeden Euro einzeln überweisen. In der PAREBA ist es möglich, diese Grenze für jeden Publisher anders festzulegen – ganz im Sinne des Individualismus und gegen die Egalität.

Nebst dieser organisatorischen Notwendigkeit haben wir noch weitere, ordnungsschaffende Gimmicks auf Lager: Zum einen werden die Gutschriften durchweg nummeriert, wobei die Anzahl der Ziffern vorher festgelegt werden kann. Zum anderen gibt es noch die Präfixe. Diese sind Buchstabenkürzel, die der Gutschriftsnummer vorangestellt und zur weiteren Katalogisierung genutzt werden können. Ob kryptische Kodierungssysteme verwendet werden oder einfach GS als kreative Abkürzung für „Gutschrift“ hinzugefügt wird, bleibt dem Advertiser selbst überlassen.

Die finale Gestaltungsmöglichkeit, die sich dem Advertiser bietet, ist das Layout der Gutschrift. Hier können sich kreative Köpfe austoben, was die Anordnung und das Design der einzelnen abgebildeten Elemente betrifft. Prinzipiell empfehlen wir, das Firmenlogo irgendwo auf die Gutschrift zu pflanzen. Stärkt die Selbstdarstellung des Unternehmens, in den Zeiten der Zwangsanglisierung auch als Corporate Identity bekannt. Naja, vielleicht „irgendwo“ doch nicht wortwörtlich nehmen. Gut sichtbar am oberen Rand platziert kommt immer gut an, mitten auf den Gutschriftsbetrag eher nicht. So ein Schnitzer lässt die Corporate Identity dann wieder leiden. Also alles gut durchdenken und minutiös planen, selbst solche Kleinigkeiten, die auf den ersten Blick eher unbedeutend wirken.

 

 

 

 

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