Fundamentaler Firlefanz: Die Systemeinstellungen

Die massive Informationsflut der letzten Monate hatte den Zweck zu informieren. Daher auch der Name. Doch auch wenn der Fokus eindeutig auf den speziell aufs Affiliate Marketing abgestimmten Funktionen lag, sollte keine verfrühte Panik herrschen – der Standardkram ist ebenfalls eingebaut. Zu den essentiellen Einstellungen gehört selbstverständlich die Auswahl von Uhrzeit und Datum, die universell gültig ist. Universell bezieht sich in diesem Fall auf das jeweilige PAREBA-Universum, das sowohl den Administrations- als auch den Publisherplaneten miteinschließt. Den individuellen Sinn für Ästhetik berücksichtigend, kann sogar das Format dieser Angaben angepasst werden. Gleichermaßen einstellbar ist die Sprache, in der die jeweilige Version der PAREBA betrieben wird. Admins sowie Publisher können die Betriebssprache ihres Bereiches jederzeit ändern. Wer letztendlich die Macht des Administrators ausüben darf, obliegt der Entscheidung des Betreibers. Wie durch die Lektüre eines früheren Blogposts hoffentlich bekannt ist, erfolgt dessen offizielle Ernennung im Rechtesystem im Backend. Mit einem Klick. Nicht mit einem Schwertschlag. Derzeit ist PAREBA in Deutsch verfügbar, eine englische Übersetzung wurde bereits abgeschlossen und ist Teil eines der nächsten Updates. Übrigens immer wieder schön, wenn das Anglistikstudium tatsächlich Relevanz fürs Berufsleben hat. Weitere Übersetzungen ins Niederländische und Spanische sind geplant und wer weiß, vielleicht bin ich bald dazu verpflichtet, Esperanto zu lernen, damit wir auch wirklich jede Marktnische abdecken.

Weitere Grundeinstellungen, die getroffen werden müssen, betreffen die Freischaltung diverser Optionen. So steht es dem Advertiser frei zu entscheiden, ob neu registrierte Publisher automatisch vom System freigeschaltet werden oder ob er das lieber manuell durchführen möchte. Eine automatisierte Freischaltung ist vor allem dann angebracht, wenn die Zahl der Kooperationspartner kontinuierlich ins Unermessliche schießt, weil man entweder massig Startkapital mitgebracht hat und zu Werbezwecken verpulvert oder die  vorherige Marketingstrategie so erfolgreich war, dass man nun guten Gewissens expandieren kann. In jedem Fall sollte man seine Zeit lieber in die übrige damit einhergehende Verwaltungsarbeit stecken anstatt stumpf drei Stunden am Stück neue Partner zu aktivieren  – und das jeden Tag. Die gleiche Wahlmöglichkeit zwischen automatisiert und handbetrieben besteht bei der Freischaltung von Werbeprojekten. Die manuelle Variante ist zu empfehlen, wenn der Advertiser ein Private Network betreiben möchte, also ein in sich geschlossenes Netzwerk im riesigen Internet, auf das mittels eines individuellen Logins zugegriffen werden kann, egal wo man sich befindet. Wieso? Die Erstellung eines privaten Netzwerks bietet sich eigentlich nur bei einer relativ überschaubaren Zahl von zu vernetzenden Personen an. Da dann sowieso alles in einem verhältnismäßig kleinem Rahmen abläuft, ist die Automatisierung überflüssig. Und wenn der Betreiber alle Projekte eigenständig absegnet, weiß er auch immer, was grade so alles passiert.

Zu den zwei letzten Funktionen, über die der Betreiber in den Systemeinstellungen entscheiden darf, gehört die Zuordnung von Third-Party-Trackingpixeln zu den diversen Publishern. Hier muss lediglich mit einem Klick darüber entschieden werden, ob die kleinen Wanzen hinterlegt werden oder nicht. Sollte die eigene Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt aus welchen Gründen auch immer bereut werden, kann jederzeit die andere Option ausgewählt werden. Die finale Anpassung, die hier getätigt werden kann, ist das Design des Registrierungsformulares für die Publisher. Zur Auswahl stehen eine kurze und eine lange Variante. Bei der Maxiversion ist der Partner in spe dazu genötigt, detaillierte Adressangaben inklusive Wohnsitz zu machen und auch sämtliche Kontaktdaten, darunter Festnetz- und Mobiltelefonnummer, Fax und E-Mail-Adresse, können hinterlegt werden. Die abgespeckte Version benötigt ausschließlich die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse. Perfekt für alle, die es eilig haben oder mit dem übrigen Datenfirlefanz nichts anzufangen wissen. Doch wie man es auch dreht und wendet, letzten Endes gibt es eine Trilliarde von Gründen, weshalb sich ein Advertiser für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden könnte. Mindestens. Aber alles gerechtfertigt.

 

 

 

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