Umfangreiche irreführende Begriffsbezeichnungen: Programmdetails, die Erste

Blicken wir auf die Blogbeiträge der letzten Wochen zurück, stellt man fest: PAREBA kann viel. Unglaublich viel. Das erkennt man unter anderem daran, dass ich sechs Artikel über essentielle Funktionen geschrieben habe, ohne auch nur ansatzweise auf die Einrichtung des individuellen Partnerprogramms in die Software einzugehen. Deshalb mache ich das jetzt.

Dem aufmerksamen Leser ist vermutlich aufgefallen, dass sich eine Art Leitmotiv durch das Design von PAREBA zieht, nämlich die umfangreiche Darstellung von so ziemlich allem. Wir kleckern nicht, wir klotzen. Deshalb bleiben wir unserem Motto treu und haben auch eine gewisse Detailliertheit in die Darstellung des Partnerprogramms selbst einfließen lassen. So ist in dessen Bereich ein Textfeld angebracht, in welches der Advertiser eine kurze, knappe und knackige Beschreibung seines Programms einfügen sollte (er kann es auch lassen, aber das wäre eher kontraproduktiv), um die wichtigsten Informationen schön komprimiert und schnell zugänglich zu haben. Zur Pflege der Ästhetik besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Beschreibung mit einem Bild zu bereichern, zum Beispiel einem Screenshot von der Startseite des beworbenen Onlineshops. Keine optische Bereicherung, dafür aber eine unumgängliche Notwendigkeit stellt die Definition der Hauptziel-URL dar. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Eine URL (Akronym für „Uniform Resource Locator“, also ein einheitlicher Ressourcenanzeiger, Nebeninput für alle etymologisch-interessierten Leser) ist der teilweise kryptisch anmutende Code, den man oben in die kleine weiße Leiste des Internetbrowsers eingibt, um eine bestimmte Website anzusteuern. Logischerweise hat jede Website eine eigene URL. Dementsprechend muss der Advertiser hier einfach nur diejenige angeben, die zu seinem anzupreisenden Onlineshop führt. Die daran angeknüpfte Wahl der Auslieferungsart hat nichts mit postalischem Versand zu tun, sondern bezieht sich darauf, in welcher Form besagte URL aufgerufen wird. Eine Spielerei für die Technikbewanderten. Sollten Sie nicht zu diesem Kreise dazugehören, ist es ratsam, nicht lustig an diesem Wert rumzufummeln. Im Zweifel geht es schief, Sie zerschießen sich irgendwas, wir müssen es richten, Sie müssen zahlen, Sie sind schlecht drauf. Also einfach auf der Grundeinstellung lassen.

Freie Wahl hat der Advertiser wiederum bei der Angabe der Cookielaufzeit. Nein, PAREBA versorgt den Nutzer leider nicht mit Keksen, auch wenn das sehr schön wäre und als zusätzliches Feature, das im nächsten Update eingebaut wird, in Betracht gezogen werden sollte. Ich werde diese innovative Idee zumindest weiterleiten. Cookies sind kleine Textdateien, die erzeugt werden, sobald jemand eine bestimmte Website besucht, im vorliegenden Fall den Onlineshop des Betreibers oder die Publisherseiten, auf denen Werbemittel platziert worden sind. Diese Miniprotokolle enthalten Informationen über den vom Surfenden genutzten Browser und werden im Computersystem des Advertisers gespeichert. So kann dieser erkennen, ob der Besucher die Website zum wiederholten Mal aufruft und wie lange er sich auf dieser aufgehalten hat. Bevor irgendjemand die Moralkeule schwingt, sei gesagt, dass jeder Internetnutzer in seinem Browser festlegen kann, ob er die Erstellung von Cookies mit seinen Daten erlaubt oder ablehnt. Es wird also niemand unwissentlich bespitzelt, vielmehr geschieht das ganz offen. Die Cookielaufzeit gibt also an, wie lange diese auf dem Betreiberrechner gespeichert werden, bis letztendlich der Löschungsprozess greift. Der Experte empfielt eine Laufzeit von 30 Tagen – niemand braucht 3 Jahre alten Datenmüll.

Relativ freie Hand ist ebenfalls bei der Erstellung von Deeplinks gegeben. Diese „tiefe Verlinkung“ leitet den Surfenden auf eine bestimmte Unterseite einer Website. Ein ähnliches Prinzip wie das der Matroschkapuppen. Nur ohne Puppen. Und virtuell. Der Betreiber kann seinen Publishern ermöglichen, jegliche Unterseiten seines beworbenen Shops, zum Beispiel die Seite eines bestimmten Produktes, zu verlinken, wozu diese nur die gewünschte Ziel-URL brauchen. Diese kann der Advertiser frei definieren, wobei wir dazu raten, dass die Basis der URL aus einem Teil der Shop-URL besteht (http://www.minischweinzubehörshop24.de wird dann zu minischweinzubehörshop24.de). Zu Trackingzwecken (siehe den Abschnitt zum SubID-Tracking http://blog.pareba.de/2018/07/05/lustige-tabellen-mit-vielen-zahlen-die-statistiken/) lassen sich die Deeplinks mit Wunschparametern versehen. Aktiviert man nun den Deeplinkmodus, kann der Publisher mithilfe eines Generators und der vom Advertiser zusammengebastelter URL einen Textlink generieren und diesen zu Werbezwecken verwenden.

So viel zu den Datenprogrammierungssachenkomponenten, auf die die Detailseite des individuellen Partnerprogramms Zugriff ermöglicht. Wie anfangs betont, ist „umfangreich“ das Attribut schlechthin. Und weil hier alles so umfangreich wie möglich sein soll, werden die Programmdetails, die zur Verwaltung finanzieller Aspekte beitragen, nächste Woche gesondert unter die Lupe genommen. Muss ja schließlich alles seine Ordnung haben.

 

Quellen:

https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/deep-link

https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/cookies

https://praxistipps.chip.de/url-was-ist-das-einfach-und-verstaendlich-erklaert_40980

 

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